Die Fresacher Tracht

Zu unserer Identifikation haben wir uns im Jahr 2003 entschlossen, eine neue Tracht – mit Bezug zu Fresach und dem Drautal – anzuschaffen. Sie soll unsere Heimatverbundenheit – vor allem aber unsere Lieder – widerspiegeln.

So haben wir gemeinsam mit dem Kärntner Heimatwerk eine neue Tracht – die „FRESACHER TRACHT©– entworfen.

Bei der Erstellung des Entwurfs haben wir folgende Grundsätze beachtet und verwirklicht:

  • Den Bezug zur Gemeinde Fresach, deren Name aus dem slowenischen Wort Breze [bei den Birkern bzw. Birkendorf], hergeleitet ist:
    Durch das Einsetzen des Birkenblattes als goldene Handstickerei beim Frauenoberteil und als aufgenähte Prägung im Rückenteil der Herrenjacke, sowie die Wahl der Farbe der Jacke – graumeliert.
  • Den Bezug zur Tradition und Naturverbundenheit der Fresacher, die sich früher mit der Verarbeitung von Schafwolle aus ganz Kärnten in unserer „Kardätsche“ beschäftigten:
    Durch das Verwenden von 100% Schafwolle – Schurwolle – beim Oberstoff der Herrenjacke.
  • Den Bezug zum Sonnenbalkon des unteren Drautales, dem Luftkurort Fresach:
    Durch die goldenen Streifen in der Schürze der Frauentracht, welche als Sonnenstrahlen die Tracht sehr aufgelockert wirken lassen.
  • Den Bezug zum evangelischen Diözesanmuseum und dem Toleranzpatent mit seinem Symbol, dem goldenen Abendmahlskelch:
    Durch Einbringen der goldenen Farben als Stickerei mit weltlichem Schlaufensymbol bei der Frauentracht und dem nordischen „Inguz-Runen“-Symbol als Zierstickerei beim Kragen der Herrenjacke. Die Verbindung von zwei Malzeichen übereinander ergibt das Symbol der Gottheit Freyr (auch Ing, Frei, Yngvi), das als Lebenswunschzeichen Vereinigung und Wiedergeburt ausdrücken soll.

Mit folgenden Leitsätzen können wir auch einen direkten Bezug zu Kernthemen der lokalen Agenda 21 herstellen:

  • „Bauen wir auf unseren Wurzeln auf.“
  • „Verstärken wir die Zusammenarbeit unter den Vereinen“
  • „Leben wir unser regionales Brauchtum.“       

 

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